Zwei Fragen, zwei unterschiedliche Risiken

Bleibt die Miete aus, entstehen nicht nur offene Forderungen. Für Vermieter stellen sich zwei getrennte Fragen: Wie lassen sich berechtigte Ansprüche durchsetzen? Und wie werden ausbleibende Einnahmen aufgefangen? Für die Auswahl einer Absicherung ist es hilfreich, diese Fragen nacheinander zu beantworten.

Vermieterrechtsschutz

Im Mittelpunkt stehen versicherte rechtliche Auseinandersetzungen und die damit verbundenen Kosten. Dazu können nach Tarif beispielsweise anwaltliche Tätigkeiten oder ein Gerichtsverfahren gehören.

Mietausfallschutz

Im Mittelpunkt steht der vereinbarte Ersatz ausfallender Mieteinnahmen. Welche Voraussetzungen, Zeiträume und Grenzen gelten, ergibt sich aus dem konkreten Vertrag.

Ein Beispiel aus der Vermietung

Stellen Sie sich vor, ein bislang zuverlässiger Mieter zahlt nicht mehr. Ein Anwalt soll die Forderungen prüfen und gegebenenfalls durchsetzen. Die Rechnung für diese Tätigkeit und die fehlenden Monatsmieten sind zwei verschiedene Kostenpositionen. Eine Zusage zur Übernahme von Anwaltskosten bedeutet deshalb noch nicht, dass auch die Mietausfälle ersetzt werden.

Für die Beratung können Sie die Risiken auf einem Blatt getrennt notieren: links mögliche Streitkosten, rechts Ihre monatlich fehlenden Einnahmen und weiterlaufenden Ausgaben. So wird sichtbar, welche Absicherung Sie besprechen möchten, ohne diese bereits mit einer Leistungszusage zu verwechseln.

Wie lassen sich die Bausteine bei ARAG verbinden?

ARAG bietet Mietausfallschutz als optionalen Zusatz zum Vermieterrechtsschutz in Komfort und Premium an. Vereinbarbar sind Zeiträume von sechs oder zwölf Monaten. Entscheidend bleiben die Voraussetzungen des gewählten Vertrags. Leerstand ohne bestehendes Mietverhältnis und bereits vorhandene Zahlungsprobleme werden dadurch nicht automatisch abgesichert.

Was Sie für das Gespräch bereithalten können

  • Welche Wohnobjekte vermieten Sie, und wie viele Einheiten gehören dazu?
  • Wie hoch ist die vereinbarte Jahresbruttomiete?
  • Gibt es bereits eine Versicherung, und welcher Umfang wurde vereinbart?
  • Geht es um künftige Vorsorge oder bestehen schon Zahlungsprobleme?

Sie müssen zum ersten Kontakt noch keine Unterlagen hochladen. Eine Telefonnummer genügt neben den Kontaktdaten im Formular, damit wir die passenden Fragen gemeinsam klären können. Die Beratung erfolgt bundesweit telefonisch oder online.

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